Dass die Uhren in der Politik langsamer ticken, als in jedem bundesdeutschen Haushalt sind wir ja schon gewohnt (Beispiel: Nahverkehr, Zustand der Straßen und Schienen, Internetgeschwindigkeit, Digitalisierung) jeder Mittelständler wäre schon längst pleite, wenn er so arbeiten würde, wie ein Politiker. Aber immerhin, nach langen, langen Debatten um Diesel-Verbote und dem damit verbundenen Zerstören der deutschen Automobilindustrie, ist jetzt tatsächlich ein Staatssekretär im Verkehrsministerium dahinter gekommen, dass Luftmessungen nur dann etwas bringen, wenn diese repräsentativ sind. Und so steht es wohl auch im Gesetz. Anscheinend hat bislang niemand in die einschlägigen Verordnungen und Gesetzte geschaut, damit dieser ideologischen Umwelthilfe das Handwerk gelegt werden konnte. Die Messungen, die uns die Umwelthilfe präsentiert hat, sind etwa vergleichbar mit einem Zahnarzt, der einen Zahn untersucht und an einer Stelle Karies feststellt. Daraus aber schließt, dass aufgrun...